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	<title>Sozial Medial &#187; SMO</title>
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	<description>Anmerkungen zum Social Web, Online Marketing und mobilen Entwicklungen</description>
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		<title>Was ist Online-Einfluss?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 20:34:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Davids</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Online Einfluss (Online Influence) ist ein interessanter und wichtiger Faktor in Social Media. Werden die richtigen Personen aufmerksam auf eine Kampagne, eine Idee oder eine Entwicklung und verbreiten dies, kann dies der Aktion einen großen Aufschwung geben, oder sie in große Schwierigkeiten bringen.
Um diese Personen ausfindig zu machen, sollte man sich Gedanken darüber machen, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Online Einfluss (Online Influence) ist ein interessanter und wichtiger Faktor in Social Media. Werden die richtigen Personen aufmerksam auf eine Kampagne, eine Idee oder eine Entwicklung und verbreiten dies, kann dies der Aktion einen großen Aufschwung geben, oder sie in große Schwierigkeiten bringen.</p>
<p>Um diese Personen ausfindig zu machen, sollte man sich Gedanken darüber machen, was Online Einfluss bedeutet, um in der Lage zu sein, entsprechende Personen zu identifizieren.</p>
<p>Schaut man sich in der Offline-Gesellschaft um, gibt es eine Reihe von Personen, die ohne jede Frage großen Einfluss haben, seien es Angela Merkel und Josef Ackermann oder Stephan Raab und Dieter Bohlen.</p>
<p>Auch Online fallen einem schnell Namen wie Rob Green, Sascha Lobo, Thomas Knüwer oder Markus Beckedahl ein. Aber man sollte Popularität nicht immer mit Einfluss gleichsätzen, wer populär ist, hat Einfluss, doch wer Einfluss hat, muss nicht automatisch populär sein.</p>
<p>Popularität und Einfluss verbindet eine ganz entscheidende Komponente: die <strong>persönliche Marke</strong> (personal brand). Doch auch <strong>Vertrauen</strong> (trust) und <strong>Expertise</strong> (expertise) sind zwei weitere Komponenten, die relevant sind, wenn man Online-Einfluss erklären will.<span id="more-70"></span></p>
<p><strong><a title="Posts by Micah Baldwin" href="http://mashable.com/author/micah-baldwin/">Micah Baldwin</a> </strong>hat sich in einem Artikel auf Mashable mit dem Thema &#8220;Online-Einfluss&#8221; befasst und diese drei Kriterien zur Beschreibung ausgewählt.</p>
<h3><strong>Persönliche Marke</strong> (personal brand)</h3>
<blockquote><p>Personal branding is the sum of your online activities and sets an expectation about who you are. (Micah Baldwin)</p></blockquote>
<p>Die persönliche Marke drückt sich also zum einen durch die Onlineaktivität des &#8220;Influencers&#8221; aus, zum anderen durch die Erwartungen wer er ist. (Hierzu ist die Debatte, vom Anfang des Jahres, zur Frage nach dem echten Foto und vor allem dem echten Namen unter dem man twittert, ganz interessant.)<br />
Die persönliche Marke bildet sich also aus der Onlinepräsenz einer Person und dem Bild was er von sich zeichnet, also was er schreibt, wie er kommuniziert, wie er interagiert und was er online von sich Preis gibt. Und damit ist nicht nur eine Plattform gemeint, sondern die Gesamtheit der Plattformen auf der er zu finden ist.<br />
Hieraus leitet sich auch die nächste Komponente ab.</p>
<p><strong>Vertrauen</strong> <strong>(trust)</strong></p>
<p>Vertrauen ist ein tolles Prinzip<strong>. </strong>Die Systemtheoretiker übersetzen es mit &#8220;Reduktion von Komplexität&#8221;. Vereinfacht ausgedrückt ist damit gemeint, dass man nicht jedes Detail hinterfragen muss, wenn man Vertrauen in etwas hat. Die meisten Menschen zum Beispiel betreten gedankenlos eine Rolltreppe, ohne sich Sorgen um die Sicherheit zu machen. Man hat Vertrauen in die Technik.</p>
<p>Das gleiche gilt für das Vertrauen von &#8220;Influencern&#8221;. Man hat gelernt ihren Aussagen zu glauben, muss nicht alles hinterfragen. Dieser Mechanismus vereinfacht das Arbeiten.<br />
Dieses Vertrauen haben sich die meisten &#8220;Influencer&#8221; durch<strong> </strong>eine gewisse Form der Transparenz  &#8211; durch ihre offene plattformübergreifende Kommunikation erworben<strong>. </strong>Dadurch, dass sie die Menschen an ihrem Aktivitäten und Gedanken teilhaben lassen. (Was nicht zwingend heißt, dass die Onlineperson auch identisch ist mit der Offlineperson)<br />
Damit dies aber auch wirklich funktioniert, ist die dritte Komponente wichtig.</p>
<p><strong>Expertise</strong><strong> (expertise)</strong></p>
<p>Man kann noch so transparent und charmant sein, wenn man nur sinnlos daher redet, wird sich nur wenig Vertrauen herstellen lassen. Was aber nicht heißt, das man damit keine persönliche Marke bilden könnte.<br />
Micah Baldwin beschreibt Expertise sehr schön indem er sagt:</p>
<blockquote><p>One can gain knowledge on a specific topic, but expertise is a title that can only be given.</p></blockquote>
<p>Übersetzt: Wissen kann man sich aneignen, Expertise wird einem zugeschrieben. Expertise kommt also von außen und ist kein &#8220;Titel&#8221; den man sich selbst geben kann. Als Negativbeispiel kann man das sehr schön im Fernsehen betrachten, hier wird jeder Interviewpartner gleich zum Experten für irgendwas, wenn er nur ansatzweise adrett vor der Kamera stehen kann und drei ganze Sätze aneinanderreiht.</p>
<p>Im Fernsehen funktioniert das, weil der Zuschauer nicht selber nachfragen kann. Online entwickelt sich Expertise aus dem erarbeiteten Wissen und der Zuschreibung, die man durch die offene Kommunikation und Interaktion erfährt (Vertrauen in das Wissen).</p>
<p><strong>Wie wird man &#8220;Influencer&#8221;</strong></p>
<p>Micah Baldwin hat hierzu eine schöne Formel aufgestellt.</p>
<blockquote><p>Influence = (Personal Brand * Trust * Expertise)</p></blockquote>
<p>Oder wenn man Expertise wieder mit Wissen * Vertrauen übersetzt</p>
<blockquote><p>Influence = (Personal Brand * Knowledge * Trust2)</p></blockquote>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Online-Einfluss setzt sich also aus dem Grad einer persönlichen Marke, dem Vertrauen in diese Marke und der Expertise, die dieser Marke zugeschrieben wird, zusammen.</p>
<p>Damit hat man Kriterien nach denen man Personen im Social Web beobachten kann. Will man eine erfolgreiche Social Media Kampagne starten, kann es sinnvoll sein, diese &#8220;Influencer&#8221; von der Aktion zu begeistern. Und auch wenn eine Kampagne kritisiert wird ist es hilfreich, zu wissen, welchen Einfluss der Kritiker hat.</p>
<p><strong>Links</strong></p>
<ul>
<li><a title="Permanent Link to HOW TO: Measure Online Influence" rel="bookmark" href="http://mashable.com/2009/03/02/measuring-online-influence/">HOW TO: Measure Online Influence (mashable)</a></li>
<li><a title="Permanent Link: The Definition of Influence in Marketing and Social Media" rel="bookmark" href="http://kylelacy.com/the-definition-of-influence-in-marketing-and-social-media/">The Definition of Influence in Marketing and Social Media</a></li>
</ul>
<p>PS: Danke an <a title="Twitter: @Mobilefriend" href="http://twitter.com/mobilefriend/statuses/6310365444">Mobilefriend</a> für den Link</p>
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		<title>#FollowFriday or #ListSaturday &#8211; das ist hier die Frage:</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 11:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Davids</dc:creator>
				<category><![CDATA[SMO]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><script src="http://twtpoll.com/js/badge.js" type="text/javascript"></script> <script src="http://twtpoll.com/badge/?twt=nyjn3b&amp;s=250&amp;b=1&amp;bt=1" type="text/javascript"></script></p>
<p>(via <a href="http://twitter.com/StefanW">@StefanW</a>)</p>
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		<title>Social Media &#8211; Cocktail Party und Discobesuche</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 16:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Davids</dc:creator>
				<category><![CDATA[SMO]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem gestern bei einem netten Beisammensein die Cocktailregel noch eine Ergänzung gefunden hat, möchte ich beide Regeln hier mal festhalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Dezember 2008 hat Seth Godin auf einer Social Media Konferenz zwei schöne Statemens über grundlegendes Social Media Verhalten ab. Beide Statements ergänzen  die Cocktail- und die Discoregel, die ich im Folgenden ausführen möchte.</p>
<h3>Cocktail Party Regel</h3>
<p>Die Cocktailregel habe ich von <a title="Socialmediatoday" href="http://socialmediatoday.com/SMC/">Socialmediatoday</a>, wo <a href="http://socialmediatoday.com/blog/DrewMcLellan/site/profile/">Drew McLellan</a> schrieb:</p>
<blockquote><p>Imagine we meet at a cocktail party and strike up an initial conversation.  As soon as we introduce ourselves, I begin talking.  And talking.  And talking.  The topic?  Me.  And then a little bit more about me.  For some variety, I then tell you some great stories&#8230;.starring me. You&#8217;d be running for cover in about 5 minutes, wouldn&#8217;t you?  No matter how fascinating I am. (<a href="http://socialmediatoday.com/SMC/135606">The cocktail party rule of social media</a>)</p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Eine einfache, einprägsame Regel, doch leider laufen &#8220;da draußen&#8221; im Web 2.0 sehr viele Gäste herum, die nichts spanenderes zu erzählen haben, als über sich selbst. Das Problem: Es geht bei Social Media nicht darum, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, sondern mit Menschen in Kontakt zu treten, sich auszutauschen, zu interagieren.<span id="more-7"></span></p>
<p style="text-align: left;">Wenn das verstanden wird, dann wir Social Media auch spannender.</p>
<p style="text-align: left;">Seth Godin hat dies schon letzten Winter swehr schön beschrieben: &#8220;No One Cares About You&#8221;</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=N52OIcwynws"><img src="http://img.youtube.com/vi/N52OIcwynws/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<h3 style="text-align: left;">Discobesuche*</h3>
<p style="text-align: left;">Einez weite Regel ist die des Discobesuchs, bzw. der Unterschied zwischen einem Discobesuch und einem guten Essen mit Freunden. Zwei soziale Events. Einmal treffe ich mich mit hunderten von Gleichgesinnten (&#8221;Followern&#8221;) tanze, trinke, erhasche hier einen Blick, dort vielleicht einen Gesprächsfetzen. Aber gehaltvolle Unterhaltung greift mandoch nur sehr selten auf.<br />
Eventuell mit seinen Freunden, mit denen man  in die Disco geht. Doch auch die verteilen sich in der Menge, einige tanzen, andere trinken, eine Kommunikation kommt nur bruchstückhaft zustande.</p>
<p style="text-align: left;">Beim Essen gehen ist das etwas anderes. Man sucht ein passendes Restaurant aus, trifft sich mit ein paar Freunden und sitzt in vertrauter Runde. Manchmal bringen Freunde noch andere Freunde mit. Ein Gespräch entsteht, manchmal auch mehrere Gespräche, doch der Austausch findet sich immer wieder an dem Tisch, an dem man sitzt.</p>
<p style="text-align: left;">Spaß machen sicherlich beide Abende, doch tiefgreifende Gespräche gibt es sicherlich beim Essen, oder?</p>
<p style="text-align: left;">So sehe ich auch die Sache mit dem Followen und gefolgt werden bei Twitter oder den Freunden bei Facebook. Wie will ich 500 Tweeple aufmerksam folgen, geschweige denn 5.000, das ist die Disco. Ebenso verhält es sich doch auch bei Facebook, wer hat denn wirklich noch alle 100-200 Freunde in seiner Timeline. Ohne &#8220;Verbergen&#8221; würden doch die Hälfte der &#8220;Freunde&#8221; nach einer Woche wieder rausfliegen.</p>
<p style="text-align: left;">Und auch hier hatte Seth Godin was kluges zu zu sagen, vor allem, was die meistbenutzte Funktion bei Facebook angeht&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=r0h0LlCu8Ks"><img src="http://img.youtube.com/vi/r0h0LlCu8Ks/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p style="text-align: left;">*Das Beispiel &#8220;Discobesuche&#8221; habe ich von einer guten Freundin</p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Social Media Experten &#8211; Die Kraft des Absurden</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 18:56:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Davids</dc:creator>
				<category><![CDATA[SMO]]></category>
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		<description><![CDATA[Chris Brogan hat kürzlich darauf aufmerksam machen wollen, wie albern der Twitter-Kampf um Follower und die Industrie drum herum ist. Er schrieb zwei Beiträge Get More Twitter Followers TODAY und 10 – no 4!! – Days to Become a Social Media Expert.
Während der erste Artikel allgmein bekannte Twitterregeln enthielt &#8211; also kein mystisches Twitter-Kung-Fu &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Chris Brogan" href="http://www.chrisbrogan.com/">Chris Brogan</a> hat kürzlich darauf aufmerksam machen wollen, wie albern der Twitter-Kampf um Follower und die Industrie drum herum ist. Er schrieb zwei Beiträge <a href="http://www.chrisbrogan.com/get-more-twitter-followers-today">Get More Twitter Followers TODAY</a><strong> </strong>und <a href="http://www.chrisbrogan.com/10-no-4-days-to-become-a-social-media-expert">10 – no 4!! – Days to Become a Social Media Expert</a>.</p>
<p>Während der erste Artikel allgmein bekannte Twitterregeln enthielt &#8211; also kein mystisches Twitter-Kung-Fu &#8211; nahm er  im zweiten Artikel 27$ Social-Media-Ratgeber und die sogenannte Social-Media-Experten auf den Arm. Das Ergebnis?</p>
<p>Chris´Blog verzeichnete ungefähr 6.500 Views für den ersten und 5.200 Views für den zweiten Artikel.</p>
<p><a href="http://farm3.static.flickr.com/2664/3799370519_dd3f6969bf.jpg"><img class="alignnone" title="10 – no 4!! – Days to Become a Social Media Expert" src="http://farm3.static.flickr.com/2664/3799370519_dd3f6969bf.jpg" alt="" width="420" height="178" /></a></p>
<p>Am Tag der Veröffentlichung des &#8220;Social-Media-Experten&#8221;-Artikel erreichte er ein Allzeithoch seiner Blogstatistik.</p>
<p>Was lernen wir daraus? Nicht wirklich viel, außer, dass man mit &#8220;Get-Follower-Ratgeber&#8221;-Tweets viel Traffic auf seinen Blog lenken kann. Aber auch das überrascht wenig, denn die Tweets a la &#8220;more Followers for Free&#8221; kreuzen immer noch zahlreich jede Wall.<br />
Die Frage nach Qualität statt Quantität wird Twitter so lange beschäftigen, bis ein Rankingtool einen Algorythmus gefunden hat, der mehr misst als die Anzahl der Follower.</p>
<p>Ich habe Anfang Juli selber ein Tool benutzt &#8211; weniger mit Absicht, eigentlich suchte ich nach einem Tool zu Followerveraltung (man sollte eben lesen, wo man sich einloggt) &#8211; am Ende hatte ich innerhalb von zwei Stunden meine Followerzahl von 867 auf 1367 gesteigert.<br />
Nicht das ich mit darüber grämte, aber dann hab ich doch mein Passwort geändert, sonst säß ich jetzt wahrscheinlich auf 2000 neuen SPAM-Accounts.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Chris Borgan - The Power of the Absurd" href="http://www.chrisbrogan.com/the-power-of-the-absurd/">The Power of the Absurd</a></li>
</ul>
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